Sehenswertes

    Im Oktober 1830 verließen die letzten Einwohner das alte Rudelsheim. Langsam wurden die restlichen Häuser abgetragen. Zuletzt stand nur noch das alte Kirchlein. In der Nacht vom 17. auf den 18. Januar 1837 fiel die Kirche einem Brand zum Opfer. Die verkohlten Mauerreste standen noch bis 1845. Heute erinnert nur noch ein Gedenkstein, das alte Friedhofskreuz, an dieses Dorf und seine Menschen. 

    Auf dem Gedenkstein steht: 

    Gott gebe allen gestorbenen Seelen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihnen. O Herr lass sie ruhen in Frieden. Amen

    1848 wurde die neue Ludwigshöher Kirche von Pfarrer Kilian, der von 1847 bis 1850 hier Seelsorger war, gebaut. Sie wurde "auf der Höh" über dem Dorf errichtet. Am 07. Oktober 1849 wird die Kirche durch Dekan Hertel benediziert. Sehenswert ist der Marmoraltar, eine Schenkung des Mainzer Kurfürsten Lothar Franz von Schönborn von 1715, aus dem Mainzer Kartäuserkloster stammend.