Einweihung Kunst am Bau ‚Spiel mit Licht und Perspektiven‘

    Am Montag, den 21. August 2017 wird Bürgermeister Klaus Penzer, zusammen mit Schulleiter Christoph Ames, in der Grundschule ‚Am Gautor‘ in Oppenheim ein neues Kunstwerk einweihen...

    …das von der Wiesbadener Künstlerin Maria Oppenheim, im Zuge einer umfassenden Baumaßnahme zur Erweiterung des Schulkomplexes geschaffen wurde.
    ‚Kunst am Bau‘ soll einen Beitrag zur Förderung der Baukultur leisten und die Kunst dorthin bringen, wo sich Menschen im öffentlichen Raum aufhalten. Laut einer Verwaltungsvorschrift des rheinland-pfälzischen Finanzministeriums muss „die künstlerische Ausgestaltung eine Integration mit dem Bauwerk eingehen“.
    ‚Kunst am Bau‘ ist jedoch mehr als nur bloße Dekoration für die Architektur. Um mit Nicola Kuhn zu sprechen, ist sie „die Reflexion eines Gebäudes und seiner Funktion“. Dementsprechend sollte das hiesige Kunstwerk laut Wettbewerbsunterlagen ‚im Einklang mit dem Schulalltag stehen, da die Grundschule als Bildungsstätte des kulturellen, menschlichen Zusammentreffens dient‘.
    Im Zuge der Ausschreibung wurden acht Künstler und Künstlerinnen aus dem Verbandsgemeindegebiet sowie der Region in den Wettbewerb mit einbezogen. Sechs von Ihnen haben entsprechende Entwürfe abgegeben, die der Bewertungsjury anschließend in anonymisierter Form zur Abstimmung vorgelegt worden sind. Den Wettbewerb gewonnen hat die Künstlerin Maria Oppenheim mit ihrer Plastik „Spiel mit Licht und Perspektiven oder: Spiel mit den Impressionen der Jahreszeiten“.



    Bei dem Siegerobjekt handelt es sich um eine Wandskulptur aus Aluminium, die in verschiedenen Arbeitsschritten, mit speziell schillernden Interferenzfarben bemalt wurde und ausgewählte jahreszeitlichen Motive zeigt. Man erlebt die Jahreszeiten in verschiedenen Darstellungen einer leicht abstrakten Ausdrucksform je nach Gangrichtung durch den Flur und behält durch den Blick aus dem Fenster gleichzeitig den Bezug zur Realität.
    „Wir freuen uns sehr, dass der Schulalltag durch diese wechselnden Farbschimmer demnächst ein wenig bunter wird“, zeigen sich VG-Chef Penzer sowie der für Schulen zuständige Beigeordnete Rainer Tröger, bereits im Vorfeld der offiziellen Einweihung von der Gestaltung des Kunstwerkes überzeugt.
    Mit Ungeduld wird auch die Künstlerin selbst zum Einweihungstermin erwartet, die bereits auf ihrer Homepage offenbart, dass sie gerne mit Menschen arbeitet und Kunst für sie ein Kommunikationsmedium darstellt. ‚Ich tauche in meine Werke ein und genieße Inspiration durch Farbe und die Freude am Malen‘ steht dort weiter geschrieben. Das erhöht die Neugier und verspricht spannende Momente.

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