Schülerbeförderung im Gebiet der VG Rhein-Selz

    Wie in der AZ vom 1.2.2018 bereits berichtet, stellen die „Runden Tische Schülerbeförderung“ ein wichtiges Instrument dar, um den gegenseitigen Austausch im Bereich der Schülerbeförderung zu stärken.

    In der Verbandsgemeinde Rhein-Selz wird dieses Vorgehen seit fast 20 Jahren praktiziert, denn 1999 wurde auf Initiative vom Bürgermeister der ehemaligen Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, Klaus Penzer, zum ersten gemeinsamen „Runden Tisch Schülerbeförderung“ in die Räumlichkeiten der Verbandsgemeindeverwaltung in Oppenheim eingeladen. Bereits damals wurde erkannt, dass die Kommunikation aller beteiligten Parteien vor Ort entscheidend ist und zu einer guten Zusammenarbeit beiträgt.
    Der geladene Personenkreis umfasst:

    - Grundschulleitungen der Verbandsgemeinde mit „Buskindern“ (NICHT: Dienheim & Mommenheim),

    - Schulleitungen aller weiterführenden Schulen im Verbandsgemeindegebiet und Nackenheim        

    - Gymnasium zu St. Katharinen Oppenheim                           

    - IGS Oppenheim                

    - Landskronschule Oppenheim

     - Carl Zuckmayer Realschule plus und FOS Nierstein                               

    - Gymnasium Nackenheim

    - SEB-Vertreter der 6 Grundschulen mit Schülerbeförderung und der weiterführenden Schulen,

    - Fachbereichsleitung der Kreisverwaltung Mainz-Bingen im Bereich „Schülerbeförderung/ÖPNV“,

    - Verantwortliche Mitarbeiter von ORN sowie

    - Ansprechpartner des Pädagogischen Landesinstituts für Fachberatung „Verkehrserziehung“.

    Bei den zweimal im Jahr stattfindenden Gesprächsrunden, werden neben den bekannten Problemen der Schülerbeförderung (Pünktlichkeit der Busse, Fahrten-Ausfälle, Beförderung der Kinder am letzten Schultag, …) auch lobende Worte für freundliches Personal oder seitens ORN und Kreisverwaltung Mainz-Bingen umgesetzte Änderungen gefunden.
    Beispielsweise wurde ein gemeinsamer Vordruck erarbeitet, der alle für den ORN relevanten Informationen im Fall von Verspätungen, Fehlverhalten des Fahrpersonals oder Busausfällen dokumentiert. Dieser wurde allen Grundschulen und weiterführenden Schulen, die am „Runden Tisch Schülerbeförderung“ teilnehmen zur Verfügung gestellt, sodass das „Beschwerde-Management“ so unproblematisch wie möglich gestaltet werden kann.
    In der Herbstsitzung 2016 sensibilisierte Jürgen Domann, der mit seiner „Busschule“ in vielen Schulen des Landkreis Mainz-Bingen unterwegs ist, über die Gefahren und das richtige Verhalten der Kinder und Lehrer am bzw. im Schulbus.
    Dies zeigt, dass der Fokus des „Runden Tischs Schülerbeförderung“ nicht nur auf den gegenseitigen Austausch gerichtet ist, sondern auch dazu anregen soll neue Kontakte zu knüpfen und von nützlichen Informationen im Bereich der Schülerbeförderung zu profitieren.
    Zwischen den im Frühjahr und Herbst stattfinden Sitzungen, findet reger Kontakt der Beteiligten statt, sodass bei Bedarf auch kurzfristig Treffen zwischen Kreisverwaltung und Verbandsgemeindeverwaltung zur Klärung aktueller Probleme möglich sind.
    Auch die „Kommunikationswege“ zum Busunternehmen ORN sind kurz, denn in den letzten Wochen wurde aufgrund des schwankenden Wasserspiegels des Rheins regelmäßig mit den Ansprechpartnern der ORN korrespondiert, um frühzeitig informieren zu können falls das Wasser an den Fahrtwegen der Schulbusse zum Oppenheimer Gymnasium übertreten würde.

    Der nächste „Runde Tisch Schülerbeförderung“ findet am Dienstag, 27.02.2018 um 16:30 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung Oppenheim statt.

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