Rheinhessen steht für Qualität

    Pressemitteilung vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

    Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt hat auf der Jahreshauptversammlung des Weinbauverbandes Rheinhessen die dynamische Entwicklung der Weinregion hervorgehoben und das daraus resultierende Potenzial für den Tourismus betont. Zugleich kritisierte Schmitt die Agrarpolitik des Bundes.

    „Keine andere Weinbauregion hat sich in den letzten 40 Jahren so gut entwickelt wie Rheinhessen. Nirgendwo in Deutschland ist eine solche Dynamik anzutreffen. Die Weine aus Rheinhessen stehen für Qualität. Das ist eine Riesenchance für den Weintourismus“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt auf der Jahreshauptversammlung des Weinbauverbandes Rheinhessen in Nieder-Olm.

    Die Staatssekretärin verwies auf die zahlreichen hochrangigen Auszeichnungen für Weiß- und Rotweine aus Rheinhessen. „Das sind Leuchttürme, die beispielhaft für die herausragenden Weine aus Rheinhessen stehen. Sie machen die Region bei den Verbraucherinnen und den Verbrauchern als Marke bekannt“, sagte Schmitt.

    „Der Weintourismus ist ein interessantes Marktsegment für Rheinland-Pfalz und auch für Rheinhessen, das den hiesigen Winzern Diversifizierungsmöglichkeiten und Chancen bietet, um damit ihre Wertschöpfung vor allem im Weinbau aber auch im Tourismus zu steigern. Die Betriebe können dadurch zudem neue Kunden gewinnen“, sagte Schmitt.

    Kritisch äußerte sich die Staatssekretärin zur aktuellen Agrarpolitik des Bundes. „Die derzeitige Landwirtschaftspolitik der Bundesregierung ist durch nicht umsetzbare, praxisfremde Forderungen an die Landwirtschaft und den Weinbau gekennzeichnet, die unserer Landwirtschaft massiv schaden werden“, sagte Schmitt.

    Als Beispiel nannte Schmitt die aktuellen Pläne für eine verschärfte Düngeverordnung. „Eine Düngung 20 Prozent unter Bedarf macht eine qualitäts- und marktorientierte Düngung nahezu unmöglich. Wir hätten Futterweizen statt Brotgetreide, Gründüngung statt Gemüseanbau“, sagte Schmitt und fügte hinzu: „In dieser Form können wir der Novelle der Düngeverordnung im Bundesrat nicht zustimmen.“

    Mainz, 24.01.2020

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