Mehr Sicherheit und Lebensqualität durch Tempo 30

    Pressemitteilung der Verbandsgemeinde Rhein-Selz

    Auf klassifizierten Straßen (Bundes-, Landes- und Kreisstraßen) gilt in geschlossenen Ortschaften eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Inzwischen ist es möglich, diese Höchstgeschwindigkeit an besonderen Gefahrenpunkten auf 30 km/h zu reduzieren.  Zum Beispiel an Schulen und Kindergärten, an Sporthallen und gefährlichen, unübersichtlichen Überwegen.  

    „Tempo 30 verbessert die Sicherheit auf der Straße, sorgt für einen flüssigen Verkehrsablauf sowie mehr Übersicht bei den Verkehrsregeln und schafft mehr Lebensqualität in unseren Städten und Dörfern,“ meint der Verkehrsclub Deutschland. Bislang ist Tempo 30 als Regel in der Straßenverkehrsordnung nicht verankert. Bis es soweit ist, gibt es zwei Möglichkeiten: Tempo-30-Zonen im Nebenstraßennetz und Tempo 30 in Ausnahmefällen auf Abschnitten von Hauptstraßen.

    Wie ist nun die Situation in den Selztalgemeinden und Mommenheim? Hier greifen diese Regelungen mittlerweile an vielen Streckenabschnitten. Tempo-30-Zonen auf den Nebenstraßen sind bereits Realität. 

    Eingerichtet ist Tempo 30 jetzt in Selzen auf der L 425  an der Turnhalle und der Einmündung zur Lehrer-Wagner-Straße und im Bereich Kirchstraße Richtung Engpass. In Hahnheim gilt Tempo 30 auf der K 37 entlang der Grundschule, in Köngernheim in der Oppenheimer-Straße an der Turnhalle und in Richtung Römer, in der Bahnhofstraße vor der neuen Bushaltestelle und am Freien Platz / Ev. Gemeindehaus, in Friesenheim in der Gaustrasse am DGH in beiden Richtungen.  In Undenheim gilt  Tempo 30 auf der Staatsrat-Schwamb-Straße vor der Grundschule und rund um den Wiegand-Will-Platz und der Alzeyer-Straße. Durch die Umgehungsstraße ist Mommenheim vom Durchgangsverkehr Richtung Mainz befreit. Lediglich die Landesstraßen Richtung Nierstein und Lörzweiler führen noch durch den Ort. Tempo 30 gilt in den Ortsstraßen und auch in der Gaustraße entlang der beiden Kirchen. 

    Eine konsequente Einhaltung der Tempobegrenzung schafft nicht nur mehr Sicherheit, die Entschleunigung bietet den Anwohnern auch mehr Lebensqualität.  Denn  Raser (und Raserinnen) gehen den Leuten einfach nur auf die Nerven. Und wir alle sind oft beides: mal Raser/in, weil wir es mal wieder furchtbar eilig haben, wenig später selbst genervte Anwohner, die sich über schnelle Fahrer und Fahrerinnen aufregen. 

    Übrigens: man darf auch freiwillig 30 (oder 40) fahren, selbst wenn 50 erlaubt sind.

                                                      Tempo 30 an der Grundschule Hahnheim-Selzen 

    Oppenheim, 13.09.2019