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Kriminalprävention
Kriminalstatistik 2025: Positive Entwicklung bestätigt erfolgreiche Präventionsarbeit
Kriminalstatistik 2025: Positive Entwicklung bestätigt erfolgreiche Präventionsarbeit
Die aktuelle Kriminalstatistik für das Einsatzgebiet der Polizeiinspektion Oppenheim zeigt eine weiterhin erfreuliche Entwicklung. Zum Zuständigkeitsbereich gehören die Verbandsgemeinden Rhein-Selz und Bodenheim. Die Zahl der Straftaten ist langfristig rückläufig und bewegt sich seit mehreren Jahren auf einem stabil niedrigen Niveau.
Während im Jahr 2017 noch über 2400 Straftaten registriert wurden, liegen die Fallzahlen seit 2020 konstant bei rund 1800 Fällen jährlich, mit leichten Schwankungen. Die Verteilung der Straftaten entspricht im Wesentlichen der jeweiligen Einwohnerzahl der beiden Verbandsgemeinden.
Besonders deutlich zeigt sich der positive Trend bei den Wohnungseinbrüchen. Seit 2018 ist hier ein markanter Rückgang zu verzeichnen. Nach einem Tiefstand während der Corona-Jahre bewegen sich die Zahlen aktuell zwischen 20 und 30 Fällen pro Jahr und damit auf einem im langjährigen Vergleich sehr niedrigen Niveau.
Auch bei den sogenannten Rohheitsdelikten wie Körperverletzung, Raub oder Bedrohung bleibt die Lage stabil. Die Fallzahlen liegen seit Jahren konstant zwischen 300 und 350 Fällen jährlich. Im Übrigen kam es auch im Jahr 2025 zu keinen Tötungsdelikt.
Ein besonders aussagekräftiger Indikator ist die sogenannte Häufigkeitszahl. Sie lag im Jahr 2025 bei 2999. Das bedeutet rechnerisch, dass etwa jede 33. Person im Gebiet der Polizeiinspektion Oppenheim Opfer einer Straftat wurde. Zum Vergleich liegt der Landesdurchschnitt in Rheinland-Pfalz bei 5427. Dort ist statistisch etwa jede 20. Person betroffen. Damit liegt die Region deutlich unter dem Landesniveau, was die insgesamt hohe Sicherheit unterstreicht.
Erfreulich ist auch die gestiegene Aufklärungsquote. Mit 61,6 Prozent im Jahr 2025 liegt sie deutlich über den Werten der Vorjahre mit 56,8 Prozent im Jahr 2024 und 57,2 Prozent im Jahr 2023. Dies belegt die effektive Arbeit der Polizei vor Ort.
Straftaten im Bereich Cybercrime sind in dieser Statistik nicht enthalten, da diese von spezialisierten Einheiten bearbeitet werden.
Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Selz Martin Groth betont: „Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich, dass unsere Verbandsgemeinde ein sicherer Lebensraum ist. Die kontinuierlich niedrigen Fallzahlen und die hohe Aufklärungsquote sind das Ergebnis einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Polizei, Verwaltung und vielen engagierten Partnern vor Ort.“
Ein besonderer Dank gilt den präventiven Maßnahmen im Kinder- und Jugendbereich. Hier arbeiten speziell geschulte Polizeikräfte, die Verbandsgemeinde sowie zahlreiche ehrenamtliche und kirchliche Träger eng zusammen.
„Diese Investitionen zahlen sich aus. Prävention ist und bleibt der Schlüssel für nachhaltige Sicherheit“, so Groth.
Auch der Leiter die Polizeiinspektion Oppenheim Christoph Werland ist überzeugt: „Die Präventionsarbeit wird auch in der Zukunft eine besondere Rolle innerhalb unserer Tätigkeit einnehmen. Hierbei spielt das vertrauensvolle Zusammenwirken mit den verantwortlichen Personen in den Verwaltungen und Ämtern eine entscheidende Rolle.“
Die Verbandsgemeinde Rhein-Selz und die Polizeiinspektion Oppenheim werden diesen erfolgreichen Weg auch künftig konsequent fortsetzen, für ein weiterhin sicheres und lebenswertes Umfeld für alle Bürgerinnen und Bürger.
