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Veranstaltungen
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Die Gleichstellungsbeauftragte informiert: Öffentliche Führung: „Das KZ Osthofen aus weiblicher Perspektive“
Geschichte wird oft aus männlicher Sicht erzählt. Diese öffentliche Führung setzt bewusst einen anderen Schwerpunkt: Im Mittelpunkt stehen Frauen im Umfeld des KZ Osthofen – Frauen, die selbst dort inhaftiert waren, wie etwa Pauline Schöfer aus Osthofen, ebenso wie Ehefrauen, Mütter, Verlobte und Schwestern der männlichen Häftlinge.
Wie gingen diese Frauen mit Verfolgung, Haft und Existenzbedrohung um? Wie unterstützten sie ihre Männer und Angehörigen? Und wie sah ihr Alltag zu Hause unter den Bedingungen von Angst, Repression und gesellschaftlichem Druck aus?
Die Führung macht sichtbar, wie sehr Frauen Teil der nationalsozialistischen Verfolgungsgeschichte waren und wie häufig ihre Perspektiven bis heute übersehen werden. Sie richtet sich an alle, die Geschichte differenziert betrachten wollen und verstehen möchten, warum eine geschlechtergerechte Erinnerungskultur nicht als „Zusatz“ betrachtet werden darf, sondern notwendig ist.
Führung und Eintritt sind kostenlos.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: 14:00 Uhr, Foyer der Gedenkstätte KZ Osthofen
Ort: Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen
Art: Exkursion / FührungVeranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Gedenkstätte KZ OsthofenInformationen:
Martina Ruppert-Kelly
Telefon: 06242 / 910 810Die Gleichstellungsbeauftragte informiert: Female Empowerment Academy: Ein Projekt zur Gleichstellung und Stärkung von Frauen im Erwerbsleben von Arbeit und Leben Rheinland-Pfalz / Saarland Impulse für mehr Selbstbestimmung und berufliche Entwicklung für Frauen
Frauen bringen hohe Qualifikation, vielfältige Kompetenzen und wertvolle Perspektiven in den Arbeitsmarkt ein – und dennoch sind sie in vielen Bereichen weiterhin unterrepräsentiert oder stoßen auf strukturelle Hürden. Umso wichtiger sind gezielte Angebote, die Frauen stärken, Orientierung geben und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.
Die folgenden kostenfreien Veranstaltungen bieten praxisnahe Impulse, Raum für Austausch und persönliche Weiterentwicklung – nutzen Sie diese Chance bewusst für sich oder geben Sie die Informationen weiter.
Stellenanzeigen neu gedacht – mehr Frauen gezielt ansprechen
15. April 2026 | 10:00–11:30 Uhr | Online (Zoom)
In Zeiten des Fachkräftemangels können es sich Unternehmen schlicht nicht leisten, auf das Potenzial gut ausgebildeter Frauen zu verzichten. Dennoch zeigt die Praxis: Viele Stellenausschreibungen sprechen Frauen weniger an als Männer – oft unbewusst, aber mit klaren Folgen für die Bewerberlage.
Dieser Impulsvortrag beleuchtet, welche Rolle Sprache, Bildsprache und inhaltliche Schwerpunkte in Stellenanzeigen spielen und warum sich Frauen häufig nur dann bewerben, wenn sie nahezu alle Anforderungen erfüllen. Sie erhalten konkrete, sofort umsetzbare Hinweise, wie Stellenausschreibungen inklusiver, verständlicher und attraktiver gestaltet werden können.
Darüber hinaus werden auch Rahmenbedingungen thematisiert, die für viele Frauen bei der Jobwahl entscheidend sind – etwa Vereinbarkeit, Arbeitskultur oder Entwicklungsmöglichkeiten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf rechtlichen Anforderungen und praxisnahen Beispielen aus der Personalgewinnung.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Personalverantwortliche, Führungskräfte, Unternehmen, Betriebsräte, Gewerkschaften sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die aktiv zu mehr Chancengleichheit beitragen möchten.
Anmeldung:https://www.arbeit-und-leben.de/veranstaltungen/1086
Die Gleichstellungsbeauftragte informiert: Austausch und Unterstützung für alleinerziehende Eltern ab 15. April
Ab April bietet der Landkreis Mainz-Bingen eine kostenfreie Austauschgruppe für alleinerziehende Eltern an. Das Angebot richtet sich an Mütter und Väter, die getrennt leben, verwitwet sind oder sich aktuell in einer Trennungsphase befinden.
In der regelmäßig stattfindenden Gruppe steht der offene und wertschätzende Austausch im Mittelpunkt. In einer geschützten und unterstützenden Atmosphäre können konkrete Lebensfragen, Erziehungsthemen sowie akute Herausforderungen besprochen werden. Ebenso ist Raum für persönliche Sorgen, aber auch für positive Erfahrungen und gemeinsame Erfolge. Der Austausch mit anderen Betroffenen eröffnet neue Perspektiven und gibt praktische Anregungen für den Alltag. Alle Inhalte der Gruppe werden vertraulich behandelt.
Leitung und Beratung
Die Gruppe wird von einer Pädagogin und einer Psychologin der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Verbandes Alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV), Landesverband Rheinland-Pfalz e. V., geleitet. Bei individuellem Bedarf besteht zudem die Möglichkeit zu Einzelberatungen.Wann und wo?
Die Treffen finden einmal monatlich, jeweils mittwochs von 10:00 bis 11:30 Uhr, in den Räumlichkeiten des VAMV-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Kaiserstraße 29, 55116 Mainz, statt.Start ist am Mittwoch, den 15. April 2026. Ein späterer Einstieg kann nach Rücksprache geprüft werden.
Informationen und Anmeldung
Erziehungs- und Familienberatungsstelle des VAMV-Landesverbandes Rheinland-Pfalz
Ansprechpartnerin: Claudia Holzinger
Telefon: 06131-61 66 34 oder 0176 -73 01 16 86
E-Mail: holzinger@vamv-rlp.deDie Gleichstellungsbeauftragte informiert: Austausch und Unterstützung für alleinerziehende Eltern ab 15. April
Ab April bietet der Landkreis Mainz-Bingen eine kostenfreie Austauschgruppe für alleinerziehende Eltern an. Das Angebot richtet sich an Mütter und Väter, die getrennt leben, verwitwet sind oder sich aktuell in einer Trennungsphase befinden.
In der regelmäßig stattfindenden Gruppe steht der offene und wertschätzende Austausch im Mittelpunkt. In einer geschützten und unterstützenden Atmosphäre können konkrete Lebensfragen, Erziehungsthemen sowie akute Herausforderungen besprochen werden. Ebenso ist Raum für persönliche Sorgen, aber auch für positive Erfahrungen und gemeinsame Erfolge. Der Austausch mit anderen Betroffenen eröffnet neue Perspektiven und gibt praktische Anregungen für den Alltag. Alle Inhalte der Gruppe werden vertraulich behandelt.
Leitung und Beratung
Die Gruppe wird von einer Pädagogin und einer Psychologin der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Verbandes Alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV), Landesverband Rheinland-Pfalz e. V., geleitet. Bei individuellem Bedarf besteht zudem die Möglichkeit zu Einzelberatungen.
Wann und wo?
Die Treffen finden einmal monatlich, jeweils mittwochs von 10:00 bis 11:30 Uhr, in den Räumlichkeiten des VAMV-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Kaiserstraße 29, 55116 Mainz, statt.
Start ist am Mittwoch, den 15. April 2026. Ein späterer Einstieg kann nach Rücksprache geprüft werden.
Informationen und Anmeldung
Erziehungs- und Familienberatungsstelle des VAMV-Landesverbandes Rheinland-Pfalz
Ansprechpartnerin: Claudia Holzinger
Telefon: 06131-61 66 34 oder 0176 -73 01 16 86
E-Mail: holzinger@vamv-rlp.deKontakt:
Lena Knappek
Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Rhein-Selz
06133 4901 174 | Gleichstellungsbeauftragte@vg-rhein-selz.deDie Frau mit Perspektive 60 – klar und kraftvoll in die letzte Berufsetappe
22. April 2026 | 10:00–17:00 Uhr | Worms
Anmeldung bis: 08. April 2026
Die letzte Phase des Berufslebens wird häufig unterschätzt – dabei bietet sie großes Potenzial für bewusste Gestaltung, Neuorientierung und persönliche Weiterentwicklung. Gerade Frauen stellen sich in dieser Lebensphase zentrale Fragen: Was habe ich erreicht? Was möchte ich noch verwirklichen? Und wie gelingt ein guter Übergang in die Zeit nach der Erwerbstätigkeit?
Dieser Workshop schafft einen geschützten Raum, um sich mit genau diesen Fragen intensiv auseinanderzusetzen. Mithilfe kreativer Methoden und strukturierter Reflexion werfen Sie einen wertschätzenden Blick auf Ihren bisherigen Lebens- und Berufsweg und entwickeln zugleich konkrete Zukunftsperspektiven.
Im Austausch mit anderen Teilnehmerinnen entstehen neue Impulse, Motivation und Klarheit für die eigene Ausrichtung. Ziel ist es, die verbleibende Berufsetappe aktiv, selbstbestimmt und mit Freude zu gestalten – anstatt sie lediglich „abzuarbeiten“.
Das Angebot richtet sich an erwerbstätige Frauen sowie Multiplikatorinnen, die Frauen in dieser Lebensphase begleiten oder beraten.
Anmeldung: https://www.arbeit-und-leben.de/veranstaltungen/1084
Die souveräne Frau – Grenzen setzen und „Nein“ sagen
23. April 2026 | 14:00–19:00 Uhr | Bad Kreuznach
Der Alltag vieler Frauen ist geprägt von hohen Anforderungen – im Beruf, im privaten Umfeld und nicht zuletzt an sich selbst. Häufig führt dies dazu, dass eigene Bedürfnisse zu kurz kommen und persönliche Grenzen überschritten werden. Langfristig kann das zu Überlastung und Unzufriedenheit führen.
Dieser Workshop setzt genau hier an und lädt dazu ein, innezuhalten und die eigenen Werte, Antreiber und Handlungsspielräume genauer zu betrachten. Sie beschäftigen sich mit Fragen wie: Was ist mir wirklich wichtig? Wo möchte ich künftig klarer „Nein“ sagen? Und wie kann ich meine Grenzen souverän und wertschätzend kommunizieren?
Neben der persönlichen Reflexion stehen vor allem praktische Übungen und Strategien im Mittelpunkt, die sich direkt in den Alltag übertragen lassen. Ziel ist es, die eigene Selbstwirksamkeit zu stärken und mehr Klarheit sowie Sicherheit im Umgang mit beruflichen und privaten Anforderungen zu gewinnen.
Die Veranstaltung richtet sich an erwerbstätige Frauen sowie Multiplikatorinnen und findet in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des Landkreises Bad Kreuznach statt.
Anmeldung:
https://www.arbeit-und-leben.de/veranstaltungen/1087Alle Veranstaltungen sind Dank Förderung kostenfrei.
Ich empfehle Ihnen ausdrücklich, diese Angebote zu nutzen: Sie investieren damit nicht nur in Ihre persönliche und berufliche Entwicklung, sondern stärken auch Ihre Position und Ihre Handlungsmöglichkeiten im Alltag.
Kontakt:
Lena Knappek
Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Rhein-Selz
06133 4901 174 | Gleichstellungsbeauftragte@vg-rhein-selz.deDie Gleichstellungsbeauftragte informiert: Männer*beratung Mainz: Erste Anlaufstelle in Rheinland-Pfalz veröffentlicht Website – Finanzierung ab 2026 weiterhin ungeklärt
Im März 2025 wurde in Mainz die erste und bislang einzige Fachberatungsstelle in Rheinland-Pfalz für von sexualisierter Gewalt betroffene Männer*, Jungen* sowie Trans-, Inter- und nicht-binäre Personen ab 12 Jahren eröffnet. Seitdem bietet die Männerberatung des Frauennotrufs Mainz e.V. Betroffenen einen geschützten und professionellen Rahmen, um über erlebte Gewalt zu sprechen und Unterstützung zu erhalten.
Mit der Veröffentlichung ihrer neuen Website geht die Beratungsstelle einen wichtigen Schritt: Das digitale Angebot liefert verständliche Informationen für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte, bündelt häufige Fragen, bietet Onlineberatung und schafft damit einen deutlich niedrigschwelligeren Zugang.
Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Zukunft der Beratungsstelle ungesichert. Die Projektförderung durch die Deutsche Fernsehlotterie endet im Februar 2026. Eine Anschlussfinanzierung steht bislang aus. Der Frauennotruf Mainz hat daher einen Spendenaufruf gestartet, um die Arbeit zumindest bis September 2026 fortzuführen - in der Hoffnung, dass Bund, Land oder Kommune in dieser Zeit Verantwortung übernehmen.
Die Männer*beratung ist dienstags bis donnerstags erreichbar. Weitere Informationen:
Die Gleichstellungsbeauftragte informiert: Zusatztermin Runners Track Nights – sicher trainieren in der dunklen Jahreszeit
Mit den Runners Track Nights wurde in den Wintermonaten ein öffentlich zugängliches Laufangebot auf der Tartanbahn am Gymnasium Oppenheim geschaffen. Ziel war es, Läuferinnen und Läufern – insbesondere in der dunklen Jahreszeit – einen sicheren und verlässlichen Ort für individuelles Training in Gemeinschaft zu bieten.
Unsichere Wege, mangelnde Beleuchtung und das Training im Dunkeln führen dazu, dass gerade Frauen ihren Laufsport im Winter häufig einschränken oder ganz einstellen. In den Wintermonaten haben viele Berufstätige zudem keine Möglichkeit mehr, bei Tageslicht zu laufen. Der TV Nierstein und die Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Rhein-Selz, Lena Knappek, setzten hier bewusst an: Bewegung in Sicherheit darf keine Frage der Jahreszeit sein.
14-tägig mittwochs von 18 bis 20 Uhr stand deshalb die Tartanbahn unter Flutlicht für individuelles Lauftraining zur Verfügung. Die beleuchtete Bahn ermöglichte ein angstfreies Training ohne Leistungsdruck. Alle Termine wurden von der lizenzierten Lauftrainerin Maraike Jung begleitet.
Ein witterungsbedingt ausgefallener Termin wird am Mittwoch, 4. März, 18–20 Uhr, nachgeholt.
Das Angebot zeigt, wie mit überschaubarem Aufwand sichere Bewegungsräume geschaffen werden können – besonders dort, wo Frauen im öffentlichen Raum häufig eingeschränkt sind.
Kontakt:
Lena Knappek
Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Rhein-Selz
06133 4901 174 | Gleichstellungsbeauftragte@vg-rhein-selz.de
