Links ein Mann mit Krawatte. Rechts eine Frau mit Bluse

Veranstaltungen

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  • Die Gleichstellungsbeauftragte informiert: Zwischen Anspruch und Alltag: Kommunikationsworkshop setzt Reihe fort

    Mit dem Workshop „Kommunikation als Schlüssel zur Entlastung“ wurde die Veranstaltungsreihe „Zwischen Anspruch und Alltag“ der Gleichstellungsbeauftragten der Verbandsgemeinde Rhein-Selz, Lena Knappek, fortgesetzt. Geleitet wurde der Abend erneut von Tanja Krug, Heilpraktikerin für Psychotherapie (https://krug-klaerungen.de).

    Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Kommunikation im Alltag bewusst genutzt werden kann, um Konflikte zu reduzieren, Verantwortung klarer zu benennen und eigene Grenzen besser wahrzunehmen.

    Thematisiert wurde unter anderem, wie sich belastende Kommunikationsmuster und sogenannte „Teufelskreise“ entwickeln – etwa dann, wenn Erwartungen unausgesprochen bleiben, Bedürfnisse zurückgestellt werden oder Konflikten dauerhaft ausgewichen wird. Gemeinsam wurde erarbeitet, wie solche Dynamiken erkannt und verändert werden können.

    Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema Abgrenzung. Die Teilnehmerinnen beschäftigten sich damit, warum es vielen Frauen schwerfällt, Grenzen zu setzen, und wie gesellschaftliche Erwartungen dabei eine Rolle spielen. Anhand praktischer Beispiele wurde besprochen, wie eigene Bedürfnisse klar kommuniziert werden können, ohne dabei unnötig in Rechtfertigungen oder Eskalationen zu geraten.

    Besonders im Fokus stand dabei die Frage, wie sich Freundlichkeit und Klarheit miteinander verbinden lassen. Ziel des Workshops war es, den Teilnehmerinnen konkrete Werkzeuge an die Hand zu geben, um im Alltag souveräner zu kommunizieren und die eigenen Interessen bewusster zu vertreten.

    Die Workshopreihe der Gleichstellungsbeauftragten beschäftigte sich mit den Zusammenhängen zwischen gesellschaftlichen Erwartungen, Care-Arbeit und mentaler Belastung von Frauen. Dabei wurden strukturelle Ursachen sichtbar gemacht und gleichzeitig alltagsnahe Strategien vermittelt.

  • Fit für die digitale Arbeitswelt: Zwei Online-Workshops zu Lernen & KI

    Die Anforderungen in der Arbeitswelt verändern sich rasant. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz gehören inzwischen für viele Beschäftigte zum Berufsalltag. Umso wichtiger ist es, mit neuen Entwicklungen Schritt zu halten und die eigenen Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln.

    Die Gleichstellungsbeauftragte der VG Rhein-Selz, Lena Knappek, weist daher auf zwei praxisnahe Online-Workshops von Arbeit und Leben gGmbH hin. Die Veranstaltungen richten sich an alle, die ihre beruflichen Fähigkeiten stärken und den digitalen Wandel aktiv mitgestalten möchten.

    Workshop 1: Selbstorganisiertes Lernen im digitalen Zeitalter – Häppchen, Tools und Strategien

    Datum: 10. Juni 2026
    Uhrzeit: 09:30–12:30 Uhr
    Ort: Online via Zoom
    Kosten: 50 Euro pro Person

    Themen des Workshops:

    • Kompetenzen für selbstgesteuertes Lernen
    • Lernformen und Lernstrategien
    • Digitale Werkzeuge für das betriebliche Lernen
    • Peer-to-Peer-Lernen im Betrieb
    • Die Rolle von KI im Lernprozess

    Ansprechpartnerin:
    Stefanie Heise
    Tel. 06131 140 8624
    E-Mail: st.heise@arbeit-und-leben.de

    Anmeldung:
    https://www.arbeit-und-leben.de/veranstaltungen/uebersicht/kurs/Selbstorganisiertes-Lernen-im-digitalen-Zeitalter/26-43-1836

    Workshop 2: KI als Lernbegleiter – Impulse für das Lernen im digitalen Wandel

    Datum: 24. Juni 2026
    Uhrzeit: 09:30–12:30 Uhr
    Ort: Online via Zoom
    Kosten: 50 Euro pro Person

    Themen des Workshops:

    • Grundlagen der Nutzung von KI beim Lernen
    • Praxisbeispiele für KI-gestützte Lernanwendungen
    • Chancen und Nutzen von KI als Lernbegleiter
    • Risiken und Grenzen des KI-Einsatzes
    • Kompetenzen für einen souveränen Umgang mit KI

    Ansprechpartner:
    Lukas Stein
    Tel. 0261 973 58-13
    E-Mail: l.stein@arbeit-und-leben.de

    Anmeldung:
    https://www.arbeit-und-leben.de/veranstaltungen/uebersicht/kurs/KI-als-Lernbegleiter-Impulse-fuer-das-Lernen-im-digitalen-Wandel/26-43-1838

    Die Workshops bauen inhaltlich aufeinander auf und vermitteln wichtige Kompetenzen für die moderne Arbeitswelt. Sie können einzeln besucht werden, ergänzen sich jedoch ideal. Besonders für Frauen, die sich beruflich weiterentwickeln oder den digitalen Wandel aktiv mitgestalten möchten, bieten die Veranstaltungen wertvolle Impulse.

  • Die Gleichstellungsbeauftragte informiert: Öffentliche Führung: „Das KZ Osthofen aus weiblicher Perspektive“

    Geschichte wird oft aus männlicher Sicht erzählt. Diese öffentliche Führung setzt bewusst einen anderen Schwerpunkt: Im Mittelpunkt stehen Frauen im Umfeld des KZ Osthofen – Frauen, die selbst dort inhaftiert waren, wie etwa Pauline Schöfer aus Osthofen, ebenso wie Ehefrauen, Mütter, Verlobte und Schwestern der männlichen Häftlinge.

    Wie gingen diese Frauen mit Verfolgung, Haft und Existenzbedrohung um? Wie unterstützten sie ihre Männer und Angehörigen? Und wie sah ihr Alltag zu Hause unter den Bedingungen von Angst, Repression und gesellschaftlichem Druck aus?

    Die Führung macht sichtbar, wie sehr Frauen Teil der nationalsozialistischen Verfolgungsgeschichte waren und wie häufig ihre Perspektiven bis heute übersehen werden. Sie richtet sich an alle, die Geschichte differenziert betrachten wollen und verstehen möchten, warum eine geschlechtergerechte Erinnerungskultur nicht als „Zusatz“ betrachtet werden darf, sondern notwendig ist.

    Führung und Eintritt sind kostenlos.

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Treffpunkt: 14:00 Uhr, Foyer der Gedenkstätte KZ Osthofen
    Ort: Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen
    Art: Exkursion / Führung

    Veranstalter:
    Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
    Gedenkstätte KZ Osthofen

    Informationen:
    Martina Ruppert-Kelly
    Telefon: 06242 / 910 810

  • Die Gleichstellungsbeauftragte informiert: Austausch und Unterstützung für alleinerziehende Eltern ab 15. April

    Ab April bietet der Landkreis Mainz-Bingen eine kostenfreie Austauschgruppe für alleinerziehende Eltern an. Das Angebot richtet sich an Mütter und Väter, die getrennt leben, verwitwet sind oder sich aktuell in einer Trennungsphase befinden.

    In der regelmäßig stattfindenden Gruppe steht der offene und wertschätzende Austausch im Mittelpunkt. In einer geschützten und unterstützenden Atmosphäre können konkrete Lebensfragen, Erziehungsthemen sowie akute Herausforderungen besprochen werden. Ebenso ist Raum für persönliche Sorgen, aber auch für positive Erfahrungen und gemeinsame Erfolge. Der Austausch mit anderen Betroffenen eröffnet neue Perspektiven und gibt praktische Anregungen für den Alltag. Alle Inhalte der Gruppe werden vertraulich behandelt.

    Leitung und Beratung
    Die Gruppe wird von einer Pädagogin und einer Psychologin der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Verbandes Alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV), Landesverband Rheinland-Pfalz e. V., geleitet. Bei individuellem Bedarf besteht zudem die Möglichkeit zu Einzelberatungen.

    Wann und wo?
    Die Treffen finden einmal monatlich, jeweils mittwochs von 10:00 bis 11:30 Uhr, in den Räumlichkeiten des VAMV-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Kaiserstraße 29, 55116 Mainz, statt.

    Start ist am Mittwoch, den 15. April 2026. Ein späterer Einstieg kann nach Rücksprache geprüft werden.

    Informationen und Anmeldung
    Erziehungs- und Familienberatungsstelle des VAMV-Landesverbandes Rheinland-Pfalz
    Ansprechpartnerin: Claudia Holzinger
    Telefon: 06131-61 66 34 oder 0176 -73 01 16 86
    E-Mail: holzinger@vamv-rlp.de

  • Die Gleichstellungsbeauftragte informiert: Austausch und Unterstützung für alleinerziehende Eltern ab 15. April

    Ab April bietet der Landkreis Mainz-Bingen eine kostenfreie Austauschgruppe für alleinerziehende Eltern an. Das Angebot richtet sich an Mütter und Väter, die getrennt leben, verwitwet sind oder sich aktuell in einer Trennungsphase befinden.

    In der regelmäßig stattfindenden Gruppe steht der offene und wertschätzende Austausch im Mittelpunkt. In einer geschützten und unterstützenden Atmosphäre können konkrete Lebensfragen, Erziehungsthemen sowie akute Herausforderungen besprochen werden. Ebenso ist Raum für persönliche Sorgen, aber auch für positive Erfahrungen und gemeinsame Erfolge. Der Austausch mit anderen Betroffenen eröffnet neue Perspektiven und gibt praktische Anregungen für den Alltag. Alle Inhalte der Gruppe werden vertraulich behandelt.

    Leitung und Beratung

    Die Gruppe wird von einer Pädagogin und einer Psychologin der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Verbandes Alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV), Landesverband Rheinland-Pfalz e. V., geleitet. Bei individuellem Bedarf besteht zudem die Möglichkeit zu Einzelberatungen.

    Wann und wo?

    Die Treffen finden einmal monatlich, jeweils mittwochs von 10:00 bis 11:30 Uhr, in den Räumlichkeiten des VAMV-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Kaiserstraße 29, 55116 Mainz, statt.

    Start ist am Mittwoch, den 15. April 2026. Ein späterer Einstieg kann nach Rücksprache geprüft werden.

    Informationen und Anmeldung
    Erziehungs- und Familienberatungsstelle des VAMV-Landesverbandes Rheinland-Pfalz
    Ansprechpartnerin: Claudia Holzinger
    Telefon: 06131-61 66 34 oder 0176 -73 01 16 86
    E-Mail: holzinger@vamv-rlp.de

    Kontakt:
    Lena Knappek
    Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Rhein-Selz
    06133 4901 174 | Gleichstellungsbeauftragte@vg-rhein-selz.de

  • Die Gleichstellungsbeauftragte informiert: Männer*beratung Mainz: Erste Anlaufstelle in Rheinland-Pfalz veröffentlicht Website – Finanzierung ab 2026 weiterhin ungeklärt

    Im März 2025 wurde in Mainz die erste und bislang einzige Fachberatungsstelle in Rheinland-Pfalz für von sexualisierter Gewalt betroffene Männer*, Jungen* sowie Trans-, Inter- und nicht-binäre Personen ab 12 Jahren eröffnet. Seitdem bietet die Männerberatung des Frauennotrufs Mainz e.V. Betroffenen einen geschützten und professionellen Rahmen, um über erlebte Gewalt zu sprechen und Unterstützung zu erhalten.

    Mit der Veröffentlichung ihrer neuen Website geht die Beratungsstelle einen wichtigen Schritt: Das digitale Angebot liefert verständliche Informationen für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte, bündelt häufige Fragen, bietet Onlineberatung und schafft damit einen deutlich niedrigschwelligeren Zugang.

    Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Zukunft der Beratungsstelle ungesichert. Die Projektförderung durch die Deutsche Fernsehlotterie endet im Februar 2026. Eine Anschlussfinanzierung steht bislang aus. Der Frauennotruf Mainz hat daher einen Spendenaufruf gestartet, um die Arbeit zumindest bis September 2026 fortzuführen - in der Hoffnung, dass Bund, Land oder Kommune in dieser Zeit Verantwortung übernehmen.

    Die Männer*beratung ist dienstags bis donnerstags erreichbar. Weitere Informationen:

    www.maennerberatung-tin-mainz.de

  • Die Gleichstellungsbeauftragte informiert: Zusatztermin Runners Track Nights – sicher trainieren in der dunklen Jahreszeit

    Mit den Runners Track Nights wurde in den Wintermonaten ein öffentlich zugängliches Laufangebot auf der Tartanbahn am Gymnasium Oppenheim geschaffen. Ziel war es, Läuferinnen und Läufern – insbesondere in der dunklen Jahreszeit – einen sicheren und verlässlichen Ort für individuelles Training in Gemeinschaft zu bieten.

    Unsichere Wege, mangelnde Beleuchtung und das Training im Dunkeln führen dazu, dass gerade Frauen ihren Laufsport im Winter häufig einschränken oder ganz einstellen. In den Wintermonaten haben viele Berufstätige zudem keine Möglichkeit mehr, bei Tageslicht zu laufen. Der TV Nierstein und die Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Rhein-Selz, Lena Knappek, setzten hier bewusst an: Bewegung in Sicherheit darf keine Frage der Jahreszeit sein.

    14-tägig mittwochs von 18 bis 20 Uhr stand deshalb die Tartanbahn unter Flutlicht für individuelles Lauftraining zur Verfügung. Die beleuchtete Bahn ermöglichte ein angstfreies Training ohne Leistungsdruck. Alle Termine wurden von der lizenzierten Lauftrainerin Maraike Jung begleitet.

    Ein witterungsbedingt ausgefallener Termin wird am Mittwoch, 4. März, 18–20 Uhr, nachgeholt.

    Das Angebot zeigt, wie mit überschaubarem Aufwand sichere Bewegungsräume geschaffen werden können – besonders dort, wo Frauen im öffentlichen Raum häufig eingeschränkt sind.

    Kontakt:
    Lena Knappek
    Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Rhein-Selz
    06133 4901 174 | Gleichstellungsbeauftragte@vg-rhein-selz.de